Planer Dentaprise

Kranzgasse 22
1150 Wien

Bauzeit: 2003
Fläche: 720m²



Am äußeren Gürtel im 15. Gemeindebezirk in Wien, wo die urbane Welt gerade im Auf- und Umbruch ist und die urbane Wüste mehr und mehr mit Leben erfüllt wird, haben wir eine abgeschlossenen Oase errichtet.

Ein Hinterhof als Oase in Wien. In Wüstenoasen, die Überlebenschancen gewähren, kann sich die Familie am Leben erhalten, sich vermehren, sich durch Produktion von Gütern ernähren, damit Handel betreiben. Menschen werden als Gäste, Kunden, Geschäftspartner und neue Familienmitglieder aufgenommen.

 

Unsere erste Aufgaben zu diesem Projekt war die Klärung der Frage, ob es diese Immobilie überhaupt Wert ist gekauft zu werden, ob sie kann das Anforderungsprofil erfüllen und architektonische Eingriffe gemacht werden können bzw. die Erweiterung des Bestands den Bedürfnissen des Investors entsprechen. Nach sorgfältiger Prüfung der baulichen gegebenheiten, konnten wir alle Fragen positiv beantworten und machten uns an die Arbeit:
Das Vorderhaus erhielt eine neuen Grundrisseinteilung harrt der Zukunft und der neuen Mietergemeinschaft. Der Solitärbau in der Mitte wurde im Souterrain und im Erdgeschoss zur neuen Firmenzentrale von Planer Dentaprise, einem Zahntechniklabor, das neue Dachgeschoss zum privaten Penthouse des Firmeninhabers.
Der Hof wurde abgesenkt und diverse Lagergebäude entfernt. Eine schlichte Hofgestaltung macht den gesamten Bereich zu einem Idyll aus Grüninsel mit privater Atmosphäre, aber auch sehr hoher Arbeitsplatzqualität. Alle Maßnahmen stehen in direktem Zusammenhang zu den Menschen die dort leben und arbeiten.

Als Raumkonzept sind große und lichterfüllte Räume nicht durch Türen oder Mauern von einander getrennt, sondern als Pfad der Kommunikation vernetzt. Das gilt für die Firma wie auch für den Privatbereich, nur die unterschiedlichen Gesichtspunkte ergeben einen anderen Ansatz, die Wirkung ist dem allgemeinen Anforderungsprinzip angepasst. Abgesehen von einer komplett neuen Nutzung und Fassade, die anders mit der Außenwelt umgeht, dem Liftturm als vertikale Achse, die nicht in den Hof drückt, wäre bei diesem Projekt auch noch die neue Dachlandschaft heraus zu streichen.

Alberto von Bach  ALBERTONI Architektur°Design